Bio- & Medizinethik

Die Bio-& Medizinethik begründet aus christlicher Perspektive Kriterien für das verantwortliche Handeln im bioethischen Raum. Sie entwickelt eine Vision davon, was es heißt, den Menschen auch im Kontext von Krankheit, medizinischer Forschung und Tod als Geschöpf Gottes wertzuschätzen.

Der Nutzen des christlichen Glaubens für die Gesundheit

Welche Auswirkungen haben Religion und Glaube auf die Gesundheit des Menschen? Über diese Frage wird seit einigen Jahren in Großbritannien und in den USA heftig diskutiert. Alex Bunn und David Randall haben die Studien zu diesem Thema ausgewertet und kommen zu dem Ergebnis, dass der Glaube sehr wohl eine positive Auswirkung auf die Gesundheit haben kann. Lesen Sie den Beitrag von Bunn und Randall hier:

Glaube und Gesundheit

Institutionen

Weltweit arbeiten viele Institutionen und Gremien an Leitlinien für die Bioethik. Einige wichtige Organisationen finden Sie hier:

Institutionen der Bioethik

Links zu Leitlinien der Wissenschaftsethik

Abtreibung

In Deutschland werden jedes Jahr mindestens 110.000 Kinder im Mutterleib abgetrieben, weltweit sind es einige Millionen. Das deutsche Grundgesetz verpflichtete zwar den Staat und seine Bürger, Leben zu schützen. In der öffentlichen Meinung ist jedoch die Überzeugung verbreitet, Abtreibung sei eine Art Menschenrecht.

Lesen Sie hier einen Beitrag von Roselle Ward und Pamela Sims, die sich in unserer Reihe “Forum Ethik” mit der Frage nach der Legitimität von Abtreibung auseinandersetzen:

Abtreibung

Erwerben Sie hier einen Broschüre von Christoph Raedel zum Thema “Die Würde des Menschen ist unantastbar. Lebensbeginn und Lebensschutz aus christlich-ethischer Perspektive.”

Embryo-Entwicklung

Um über das Thema Abtreibung und Forschung an Embryonen diskutieren zu können, sind Grundkenntnisse der embryonalen Entwicklung wichtig. Eine Abtreibung aus “persönlichen” Gründen ist bis zur 12. Schwangerschaftswoche erlaubt. In besonderen Fällen (z.B. Krankheit oder Behinderung des Babys, Gefahr für die Schwangere) darf auch darüber hinaus abgetrieben werden. Viele Betroffene wissen dabei nicht, wie weit sich das Ungeborene in ihrem Leib bereits entwickelt hat.

Eine naturgetreue Nachbildung eines Embryos in der 12. Schwangerschaftswoche kann man deshalb bei KALEB, e.V. bestellen. Diese atemberaubenden Bilder zeigen außerdem die Entwicklung und die Fähigkeiten des Embryos in den verschiedenen Phasen:

Sehen Sie hier im Zeitraffer die Entwicklung eines menschlichen Embryos.

Erwerben Sie hier das Buch “Neun Monate bis zur Geburt” von Michael Kiworr.

Vertreter der Abtreibung behaupten häufig, dass das ungeborene Baby lediglich Zell-Klumpen noch keine richtigen Mensch. Auch diese Foto-Kollektion ungeborener Tiere veranschaulicht, dass ungeborenes Leben mehr ist als “nur” Zellen:

Gewalt von Abtreibungsgegnern?

Immer wieder wird Abtreibungsgegnern nachgesagt, ihre Anhänger wären gewalttätig und würden Anschläge gegen Kliniken und Ärzte verüben. In dieser Stellungnahme widerlegt Prof. Dr. Thomas Schirrmacher solche Vorwürfe.

Abtreibungsgegner

Schwangerschaftskonfliktberatung

Wer in Deutschland eine Abtreibung vornehmen möchte muss zunächst an einer ergebnisoffenen Beratung teilnehmen, die dem Konflikt zwischen der Selbstbestimmung der Frau und dem Lebensrecht des Kindes gerecht werden soll. Lesen Sie hier zwei Beiträge über das ethische Dilemma dieser Schwangerschaftskonfliktberatungen von

Dr. Joachim Cochlovius
Fünf Thesen zur Problematik

und Prof. Dr. Rainer Mayer
Die ethische Problematik der Schwangerschaftskonfliktberatung

Präimplantationsdiagnostik

In der Präimplantationsdiagnostik sollen Embryonen gewissermaßen im Reagenzglas erzeugt und anschließend zum Zweck einer Schwangerschaft transferiert werden. Lesen Sie hier einen Beitrag des Theologen Daniel Röthlisberger über die ethischen Aspekte der Präimplantationsdiagnostik:

Präimplantationsdiagnostik I

Lesen Sie eine Stellungnahme von “Alfa” über Präimplantationsdiagnostik.

Präimplantationsdiagnostik II

Geneva Consensus Declaration

Über 30 Staaten haben die Genfer Konsenserklärung zur Förderung der Gesundheit von Frauen und zur Stärkung der Familie unterzeichnet. Die unterzeichnenden Staaten bekräftigen in der Erklärung, dass es kein Recht auf Abtreibung gibt und die Familie die Grundlage der Gesellschaft ist. Staaten dürften nicht durch internationale Vereinbarungen dazu verpflichtet werden, Abtreibungen zu finanzieren oder zu ermöglichen. Die Familie stehe unter dem besonderen Schutz der Gesellschaft und des Staates.

Genfer Konsenserklärung

Links zur Abtreibung

Sterbehilfe und Suizidbeihilfe

Aktive Sterbehilfe

Was steckt hinter dem Wunsch nach “Sterbehilfe”? Sollen Ärzte sich am assistierten Suizid beteiligen? Welche Maßnahmen sind notwendig, um Sterbenskranken beizustehen? Mit diesen und anderen Fragen rund um “Aktive Sterbehilfe” beschäftigt sich eine Stellungnahme der “Arbeitsgemeinschaft christlicher Mediziner” (ACM).

ACM Stellungnahme zur Suizidbeihilfe

In dieser Ausgabe von “Forum Ethik” nehmen Stephan Holthaus und Timo Jahnke aus christlicher Sicht Stellung zur aktuellen Debatte um “Aktive Sterbehilfe”.

Aktive Sterbehilfe (Neufassung).pdf

Lesen Sie hier eine Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Mediziner (ACM) zur gesetzlichen Neuregelung der Suizidassistenz:

ACM-Stellungnahme, Sterbehilfe

Literatur zum Thema Aktive Sterbehilfe

Eine Liste ausgewählter Literatur zum Thema Aktive Sterbehilfe finden Sie hier:

Literatur zur Sterbehilfe

Patientenverfügung

Patientenverfügungen können eine große Hilfe für den medizinischen Notfall sein. Eine Arbeitsgruppe des Bundesjustizministeriums hat dafür Formulierungshilfen verfasst, die aktive Sterbehilfe ausdrücklich ausschließen.

Patientenverfügung Formulierungshilfe

Links zum Thema Sterbehilfe

Organtransplantation

Organspende – Tod bei Bedarf?

In Deutschland stehen ca. 12.000 Menschen auf der Warteliste für ein Spenderorgan. 75% aller Deutschen sind zwar prinzipiell bereit, ein Organ zu spenden, aber nur 20% besitzen einen Spenderausweis. Diese Dokumentation von Eva Dittmann informiert über den Stand der Dinge und diskutiert die ethische Legitimation von Organspenden.

Organspende

In diesem Interview geht Christoph Raedel auf einige wesentliche Fragen in Bezug auf die Organtransplantation ein: Gibt es wirklich ein angemessenes Todeskriterium? Wie kann man das Hirntodkonzept einordnen? Und wie kann man die eigene Bereitwilligkeit oder den Widerspruch zur Organspende zum Ausdruck bringen?

Ethik im Diskurs: Organspende

Erwerben Sie hier das Buch “Organspende? Christlich-ethische Entscheidungshilfen” von Christoph Raedel.

Links zur Organspende