16. Gewalt erlaubt!? Anmerkungen zu den Ego-Shootern

David Poelka, Aline Seywald und Markus Karstädter

Es gibt wohl kaum einen (männlichen) Jugendlichen, der nicht irgendwann schon einmal einen Ego-Shooter gespielt hat. Computerspiele, insbesondere Ego-Shooter, üben eine große Faszination auf Jugendliche aus. Nicht selten verweilen sie mehrere Stunden am Tag in den virtuellen Welten der PC-Spiele und schalten dabei hunderte Gegner und Gegenspiele mit ihrem Waffenrepertoire aus.Eltern, Psychologen und Sozialforscher fragen sich, welche Auswirkungen das Spielen gewalthaltiger Computerspiele auf die Jugendlichen haben kann. Zündstoff und Anlass geben hierzu nicht zuletzt die jugendlichen Gewaltausbrüche und Attentate der letzten Jahrzehnte.

Dieser Newsletter von David Poelka, Aline Seywald und Markus Karstädter geht den Forschungsberichten auf den Grund und plädiert für einen verantwortungsvollen aber auch kritischen Umgang mit den Gewalt-Spielen.

Ego-Shooter

15. Die Herausforderung der Ein-Eltern-Familien

Aline Seywald

Immer mehr Kinder und Jugendliche leben Zuhause mit nur einem Elternteil. In 90% der Fälle ist dies die Mutter. Zahlen aus amerikanischen Studien zu Jugendkriminalität, Selbstmordgefährdung von Jugendlichen und Verhaltensauffälligkeiten schwer erziehbarer Kinder und Jugendlichen werfen ein düsteres Licht auf Ein-Eltern-Familien. Und auch deutsche Zahlen scheinen dies zu bestätigen. Ist das Fehlen des Vaters allein Ursache dieser Phänomene?

In diesem Newsletter nimmt Aline Seywald die Familienform “Alleinerziehend” genauer unter die Lupe. Wie sehen diese Familien tatsächlich aus? Und wie gefährdet sind Kinder aus Ein-Eltern-Familien? Welchen Beitrag liefern Väter zur Entwicklung ihrer Kinder? Welche Risiken ergeben sich daraus für Kinder, die ohne Vater aufwachsen und wie kann dem entgegengewirkt werden?

Alleinerziehende

14. Religion bei Jugendlichen

Tobias Braune-Krickau und Markus Karstädter

Was glauben Jugendliche heute? Wie nähern sie sich der Religion? Und was bedeutet das für die christliche Jugendarbeit? Eines ist klar: Längst ist der christliche Glaube keine Selbstverständlichkeit mehr. Er ist ein religiöses Angebot unter vielen geworden.

Darum muss man sich mit der Frage zu beschäftigen, wie Jugendliche heute generell Religion leben und wahrnehmen. Denn nur so lässt sich ihr Suchen und Finden des Glaubens verstehen. Von diesem Suchen und Finden handelt dieser Newsletter von Tobias Braune-Krickau und Markus Karstädter.

Was glauben Jugendliche

13. Jugendliche als Mitarbeiter gewinnen

Christian Knorr

In der Jugendarbeit muss man sich  immer wieder die Frage stellen: Aus welchem Grund sollte sich ein Jugendlicher ausgerechnet dafür entscheiden, sich in der Jugendarbeit zu engagieren und dafür andere Angebote fallen lassen? Wie motiviert man junge Menschen, sich ehrenamtlich einzusetzen?

Dieser Newsletter von Christian Knorr beleuchtet die Bedingungen, unter denen sich Jugendliche heute gerne ehrenamtlich engagieren und gibt Tipps zur Mitarbeitergewinnung und -führung.

Jugendliche als Mitarbeiter gewinnen

12. Pädagogik ist was anderes

Tobias Braune-Krickau und Stephan Ellinger 

In der Jugendarbeit hat man es ständig mit Pädagogik zu tun, ob bewusst oder nicht. Schließlich geht es darum, Jugendliche auf ihrem Weg von der Kindheit ins Erwachsenenleben zu begleiten. Natürlich wünschen sich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dass am Ende dieses Weges einmal starke, reife und mündige Persönlichkeiten stehen.

Aber wie kann das gelingen? Was macht gute Pädagogik aus? Und wie kann man das in der alltäglichen Praxis umsetzen? Über diese Fragen sprachen wir mit dem Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Stephan Ellinger. Entstanden ist ein interessantes Interview:

Pädagogik ist anders

11. Die “anständige Generation”: Shell-Jugendstudie 2010

 Aline Seywald & Tobias Braune-Krickau

Die 16. Jugendstudie der Deutschen Shell informiert über die Lebenswelten der Jugendlichen in Deutschland. Dieser Newsletter der Initiative fasst die Ergebnisse zusammen, erläutert die wichtigsten Daten und Zahlen und zieht Konsequenzen für die christliche Jugendarbeit.

Wer eine komprimierte Zusammenfassung der Studie sucht, ist hier genau richtig.

Shell Studie 2010

10. Diakonische Jugendarbeit

TOBIAS BRAUNE-KRICKAU

Deutschland diskutiert wieder über die “soziale Frage”. Die Höhe der Hartz-IV-Sätze, die gravierenden Benachteiligungen im Bildungssystem oder die Schwierigkeiten bei der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund sind dabei nur Facetten einer umfassenderen Krise des Sozialen in unserer Gesellschaft. Immer häufiger konzentriert sich dabei die Wahrnehmung auf die Jugendlichen. Parallel dazu entdecken viele Kirchen, Gemeinden und Verbände die Diakonische Jugendarbeit neu.

Dieser Newsletter sucht nach Wegen zum Verständnis jenseits der medialen Pauschalisierungen: Was sind die drängenden sozialen Probleme, denen sich viele Jugendliche heute gegenüber sehen? Was bedeutet Armut in einem reichen Land wie dem unseren? Und: Was ist dran am gegenwärtigen Trend zum Diakonischen in der Jugendarbeit?

Diakonische Jugendarbeit

09. Gewalt bei Jugendlichen

TOBIAS BRAUNE-KRICKAU

Die Gewaltbereitschaft bei Jugendlichen scheint zuzunehmen. Orte wie Winnenden oder die Münchner S-Bahn-Station Donnersbergerbrücke in München sind  zu öffentlichen Symbolen geworden. Aber auch auf deutschen Schulhöfen wird heute häufiger zugeschlagen als früher, so die Medien.

Ob die Lage dabei wirklich schlimmer ist als früher, ist mit den Mitteln der Statistik schwer zu erfassen. Für die Jugendarbeit dürfte das auch nicht die entscheidende Frage sein. Weit wichtiger ist, zu verstehen, was es mit der Gewalt bei Jugendlichen grundsätzlich auf sich hat: Wie entsteht sie? In welchen Erscheinungsformen tritt sie auf? Wie verhält sich unsere Kultur zur Gewalt? Wie der christliche Glaube? Und wie kann man der Gewalt sinnvoll begegnen?

Gewalt bei Jugendlichen

08. Suizid bei Jugendlichen

TOBIAS BRAUNE-KRICKAU

Der tragische Suizid von Robert Enke hat viele Menschen zutiefst erschüttert. Statistiken zeigen, dass er bei weitem kein Einzelfall war. Gerade bei jungen Menschen zählt der Suizid zu den häufigsten Todesursachen. Die Selbsttötung macht auch vor christlichen Gemeinden und Jugendgruppen keinen Halt.

Dieser Newsletters nähert sich dem Grenzphänomen Suizid aus verschiedenen Perspektiven an: psychologisch, kulturell und theologisch. Dabei geht es um das Verstehen genauso wie um eine wirksame Prävention.

Suizid

07. Jugend und Medien

TOBIAS BRAUNE-KRICKAU

Manch älteres Semester bricht in Staunen oder auch in Kopfschütteln aus angesichts der allgegenwärtigen Vernetzung und Verkabelung der jungen Menschen. Kaum jemand kommt noch ohne Internet aus. Die Bedeutung von Medien gerade für Jugendliche kann kaum überschtzt werden!

Wie aber soll man als Erzieher oder Verantwortlicher in Kinder- und Jugendarbeit darauf reagieren? Der Newsletter zeigt Hintergründe auf und macht klar, warum Medien überhaupt für Jugendliche heute so wichtig sind. Auf dieser Grundlage kann ein verantwortlicher Umgang mit Medien wachsen.

Jugend und Medien

 

Literaturhinweise zum Thema finden Sie hier:

Literaturtipps