36. SHELL Jugendstudie 2019

Theresa Wahl

Das Jugendalter ist eine prägende Zeit, in der junge Menschen enormen Entwicklungsaufgaben auf allen Ebenen begegnen. Sowohl familiäre als auch gesellschaftliche Strukturen wollen sie in dieser Zeit formen und fördern. Doch wie schätzen Jugendliche dieses Umfeld und die ihnen gebotenen Chancen ein? Welche Themen sind ihnen wichtig? Wo sehen sie ihren Platz in der Gesellschaft? Und wo kann christliche Jugendarbeit unter den umfangreichen persönlichen und gesellschaftlichen Strukturen ihren Platz einnehmen, um junge Menschen in ihren Aufgaben, Gedanken und Fragen zu unterstützen?

Diese Fragen sollen in diesem Newsletter aufgegriffen werden. Dazu wird als erstes ein charakterisierender Überblick über die Jugend von 2019 gegeben, der sich aus den Einzelaspekten der Studie ergibt. Dann soll auf ausgewählte Aspekte der Studie, die aus christlich-ethischer Perspektive besonders interessant sind, genauer eingegangen werden.  Dies sind die Bereiche Politik, Entwicklungen bei Wertorientierungen, die Vielfalt jugendlicher Lebenswelten und Beruf und Karriere. In einem abschließenden Schritt soll gezeigt werden, wie die Ergebnisse der Studie für die christliche Jugendarbeit fruchtbar gemacht werden können.

SHELL Jugendstudie 2019

35. Generation X, Y, Z: Was können Gemeinden von der Generationsforschung lernen

Rahel Siebald

Seit den 50er Jahren werden in regelmäßigen Abständen Geburtenjahrgänge mit bestimmten Labels betitelt: Auf die Skeptische Generation und die Babyboomer folgten die Generation X, Y, Z. Trotz berechtigter Anfragen an die empirische Grundlage solcher Generationenforschung verliert sie auch heute nicht an Reiz. Die tieferliegenden Beweggründe, die dabei zu Tage treten, können Anknüpfungspunkte für Christen, Gemeinde und Theologie bilden.

Rahel Siebald geht es in diesem Newsletter um eine Meta-Perspektive auf die Hintergründe des konkreten Phänomens. Sie untersucht die Geschichte, Relevanz und empirische Tragfähigkeit der Generationenforschung und bietet einen differenzierten Blick auf das Potential dieser Arbeit für die Arbeit der Gemeinde.

Generation X Y Z

 

34. Die „Generation Lobpreis“ und die Zukunft der Kirche

Marie-Helen Bach

„Worship Generations“: So der Titel eines Lobpreis-Kongresses 2019, der viele bekannte deutsche Lobpreis- Leiter und -bands zusammenbringt, um über die Bedeutung von Lobpreis für christliche Gemeinden nachzudenken und gemeinsam mit vielen Besuchern Gott anzubeten. In ihrem Buch „Generation Lobpreis“ greifen Tobias Faix und Tobias Künkler genau diese Faszination für Lobpreis in einer ganz bestimmten Generation auf: Die 14-29-jährigen hochreligiösen evangelischen Christen in Deutschland.

Mit ihrer Studie haben Faix und Künkler das Glaubensleben und die -praxis hochreligiöser Jugendlicher untersucht, um einen besseren Einblick zu bekommen, wie die „Frommen“ dieser Generation in Gemeinde und Kirche eingebunden werden können. Dieser Newsletter stellt die wichtigsten Ergebnisse zusammen reflektiert die Deutungen der Resultate durch die Autoren und gibt einen Ausblick für die Gemeindearbeit.

Generation Lobpreis

33. Wertvolle Wegbegleiter: Mentoring in der Jugendarbeit

Johanna Bockstaller

Mentoring ist populär, nicht nur im christlichen Kontext, sondern auch in der Wirtschaft, in Studiengängen undbei Berufseinsteigern. Aber was genau ist Mentoring und was macht eine Mentoringbeziehung konkret aus? Worin unterscheiden sich Mentoringbeziehungen im biblischen bzw. christlichen Sinn vom Mentoring in nichtchristlichen Kontexten? Was muss ich mitbringen und was darf ich mir von einer Mentoringbeziehung versprechen? Diesen und ähnlichen Fragen möchte dieser Newsletter nachgehen.

Mentoring in der Jugendarbeit

32. Ich First – Individualisierung bei Jugendlichen

Bert Görzen

Von 2008 bis 2014 führte die Postbank den Slogan „Unterm Strich zähl ich“. Damit wird ein Lebensgefühl aufgegriffen, das unsere Gesellschaft zutiefst prägt. Wir feiern das Ich, die eigene Besonderheit, die eigenen Bedürfnisse und Vorlieben. Das Streben nach Autonomie und Authentizität sind die Signatur des Zeitalters des Individualismus.

Die eigenen Bedürfnisse und Ziele in den Mittelpunkt zu stellen, ist auch für Jugendliche selbstverständlich. Seit dem letzten Individualisierungsschub in der Mitte des 20. Jahrhunderts schreitet die Individualisierung voran und prägt nachkommende Generationen stärker als je zuvor. Was versteht man unter „Individualisierung“? Wie manifestiert sich dieser Trend bei Jugendlichen? Wie ist er aus christlicher Perspektive zu bewerten? Was bedeutet das praktisch für christliche Jugendarbeit? Um die damit verbundenen Fragen geht es in diesem Newsletter.

Individualisierung bei Jugendlichen

31. Schotter und Schulden: Jugendliche und das liebe Geld

Rahel Siebald

Obwohl Geld keineswegs glücklich macht, ist es doch ein wesentlicher Faktor in der Lebensgestaltung – auch bei Jugendlichen. Für sie entscheidet das finanzielle Budget über Ausbildungsmöglichkeiten, Wohnort und Freizeitgestaltung. Wieviel Geld steht Jugendlichen heutzutage zur Verfügung und wofür geben sie es aus? Und wie kann man Jugendlichen helfen, zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Geld heranzureifen, der den biblisch-theologischen Maßstäben der christlichen Haushalterschaft entspricht?

Dieser Newsletter von Rahel Siebald beschäftigt sich mit genau diesen Fragestellungen und möchte dazu Hintergründe und praktische Möglichkeiten aufzeigen.

Jugendliche und Geld

30. Jugendsexualität 2015

Daniel Lanz

Sexualität ist ein beliebtes, aber auch ein schwieriges Thema. Sie ist ein Bereich, in dem Jugendliche intensive Veränderungen durchleben. Zugleich stellt sie erhebliche Entwicklungsaufga­ben, erfordert doch ein mündiger Umgang mit Se­xualität neben einem theoretischen Grundwissen auch soziale Kompetenzen und ethische Überzeu­gungen.

Die Studie „Jugendsexualität 2015: Die Perspektive der 14- bis 25-Jährigen“ wurde von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse der Studie werden zusammengefasst vorgestellt. Ergänzend folgt eine theologisch-ethische Auswertung, die erörtert, welches Licht der biblische Entwurf für menschliche Sexualität auf die heutige Situation wirft. Am Ende steht ein Ausblick, der darauf eingeht, wie christliche Jugendarbeit inhaltlich auf dieses Thema reagieren kann.

Jugendsexualität

29. Shell-Jugendstudie 2015: Eine pragmatische Generation im Aufbruch

Katharina Steinhauer

Seit 1953 hat die Shell Jugendstudie 17 Ausgaben veröffentlicht, in denen uns ein umfassendes Bild des Jugendlichen in Deutschland vermittelt wird. Wie ticken Jugendliche? Was ist ihnen wichtig? Wie sehen sie in die Zukunft? Welchen Stellenwert haben Ausbildung, Familie, Freizeit, Politik und Religion? Diese und weitere Fragen stellt diese Studie und stellt die Ergebnisse differenziert dar. Der vorliegende Newsletter fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen und gibt Anregungen dafür, wie in der christlichen Jugendarbeit an die aufgezeigten Trends angeknüpft werden kann.

Shell Studie 2015

28. Politik mit dem Smartphone: Jugendliche und Politik heute

Markus Karstädter

„Die heutige Jugend ist politikverdrossen und gleichzeitig politisch angepasst“ – so lautet häufig der allgemeine Tenor in der Gesellschaft. Jugend = unpolitisch: kann man diese Gleichung wirklich so stehen lassen?

Dieser „Newsletter“ analysiert, was politische Beteiligung überhaupt ist und ob bzw. wie diese heute funktioniert (oder eben auch nicht). Auf Grundlage der damit gestellten Diagnose geht es dann ausführlich um die neuen Formen der politischen Beteiligung Jugendlicher in Deutschland, die heute häufig mit dem “Smartphone” praktiziert werden. Wie entstehen eigentlich politische Orientierungen und wie bringen Jugendliche diese Orientierungen in das öffentliche Leben ein? Schließlich geht es um die Frage, wie politische Beteiligung und christliche Jugendarbeit zusammenkommen können. Haben Christen eine politische Aufgabe?

Politik mit dem Smartphone

27. “Music is my life!”: Musik in der Lebenswelt Jugendlicher

Markus Karstädter

Musik erschafft Welten, in denen sich junge Menschen zu Hause fühlen. Konzerte und Festivals lassen den anstrengenden, durchgetakteten Alltag für eine kurze Zeit vergessen. Doch Musik ist nicht nur für außergewöhnliche, außeralltägliche Erlebnisse zuständig, sondern umgibt uns heute überall. Beim Joggen, Kochen, Lernen, Fernsehen, Feiern, Arbeiten, Einkaufen, Internetsurfen ist die Musik allgegenwärtig.

Musik erschöpft sich nicht in Klang und Rhythmus. Sie umschließt das Leben, prägt es, formt es. Musik transportiert Gefühle, Stile, Einstellungen, Atmosphären, Stimmungen, Moden, Kulturen, Lebensentwürfe. Soll die Lebenswelt junger Menschen verstanden werden, müssen wir uns daher unbedingt ihrer Musik widmen.

"Music is my life!"