46. Blasphemie

In den letzten Jahren gab es in Europa immer wieder Ereignisse, die das Thema der Blasphemie zurück auf die Tagesordnung gesetzt haben. Ist im Zuge der Meinungsfreiheit alles erlaubt oder gibt es Grenzen, die z.B. aus Respekt dem Mitmenschen gegenüber nicht überschritten werden sollten. Diesbezüglich gibt es natürlich eine große Bandbreite an Positionen: Die einen sprechen sich – sei es aus Angst, aus Achtung vor dem Heiligen oder aus zwischenmenschlicher Rücksichtnahme – für Zurückhaltung aus und fordern den Verzicht auf die Veröffentlichung religiös anstößiger Inhalte. Andere hingegen sehen in solchen Zugeständnissen die Preisgabe des hohen Guts der Meinungsfreiheit und die Gefahr der öffentlichen Zensur.

Kerstin Schmidt setzt sich mit dieser spannenden Fragestellung auseinander und beleuchtet sie aus christlich-ethischer Perspektive. Im Mittelpunkt stehen dabei die Fragen, wen oder was genau eine Gotteslästerung (be)trifft und welche Folgen sich daraus für den Einzelnen und für die Gesellschaft ergeben.

46-Blasphemie_Kerstin_Schmidt-2.pdf