42. Tiere als Nahrung

Die Agrarrevolution der 1960er Jahre hat die industrielle Massentierhaltung ermöglicht und damit unser Verhältnis zu Tieren grundlegend verändert. Mit diesen Veränderungen gehen zahlreiche ethische Herausforderungen einher. Ist die kulturgeschichtlich junge Praxis, täglich Fleisch zu essen, vor dem Hintergrund der Bedingungen, unter denen Zuchttiere gehalten werden, ethisch legitim? Ist sie überhaupt gesund? Und würden wir uns anders ernähren, wenn wir den Herstellungsprozess vom Tier zum Schnitzel vor Augen hätten?

Für Christen ist besonders relevant, was die Bibel zur menschlichen Verantwortung gegenüber der Tierwelt sagt. Heißt die Schöpfung zu achten, Vegetarier zu werden? Oder genügt es, bewusster und weniger Fleisch zu konsumieren? Der Text von Daniel Lanz beantwortet diese und andere Fragen im Kontext einer eingehenden biblisch-theologischen und sozialethischen Reflexion.

Tiere als Nahrung